Sie bekam kurz nach der Geburt epeleptische Anfälle, die nicht medikamentös behandelt wurden. Dadurch entwickelte sie eine Spastik. Sie lebt mit ihren 10 Geschwistern und Cousins alleine in ihrem "Häuschen". Nachdem die Eltern verstarben kümmert sich ihre älteste Schwester so gut wie möglich um sie. Mari ist 39 Jahre alt, bewegt und verhält sich jedoch durch ihre Behinderung wie ein kleines Mädchen. Trotz der erschwerten Umstände in denen sie leben muss, bringt sie alle mit ihrer fröhlichen Art ständig zum lachen. Sobald Tobi das Grundstück betritt freut sie sich so sehr wie andere Kinder sich über Weihnachtsgeschenke freuen. Tobi ist wie ein Vater für sie. Denn ihm hat sie ihren Rollstuhl zu verdanken. Nachdem der Staat Cordoba mehrfach versprochen hatte ihr einen zu liefern und es nie einhielt, tat Tobi alles erdenklich Mögliche, um ihr einen Rollsuhl zu organisieren.
Das Schicksal von Mari hat Ina und mich besonders berührt. Es ist für uns ohnehin unvorstellbar, dass Menschen in solch elendigen Gegebenheiten leben müssen. Doch das Menschen mit schweren Erkrankungen oder gar Behinderungen nicht besser untersützt werden ist furchtbar.